Ihre Datenspeicherung und die Folgen.

Geschrieben am 5. August 2013

Beim Thema Datenschutz, stellt sich bei den aktuellen Diskussionen vor allem die Frage, wer die Daten eigentlich nutzt, ob es Firmen sind oder Privatpersonen, die in die Privatsphäre von Verbrauchern eindringen, um deren Daten für ihre Zwecke zu nutzen. Vielen Verbrauchern ist es nicht verständlich, wie die Einsicht in private Daten passiert.
Es ist am besten nachvollziehbar, wenn man sich das Internet vorstellt als ein Netz, an dessen Knoten Daten zusammenfließen. Es gibt einen Knotenpunkt in Frankfurt, der von den USA aus aufrufbar ist. Wenn dort nun ein Punkt ist, der an unseren Daten interessiert ist, gibt es Einsicht in die Daten,die über den hiesigen Knotenpunkt gelaufen sind. Jeder Knoten, der Daten transportiert, kann diese auch preisgeben. Ob man als Verbraucher Internetseiten aufruft, oder Suchanfragen bei Google stellt, alles kann unbemerkt mitgelesen werden. (mehr …)

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Ihre Zustimmung und der Datenschutz

Geschrieben am 16. Juli 2013

Heutzutage können wir uns kaum retten vor lauter Daten, die unsere Computer produzieren. Doch kann man auch von einer Bewältigung dieser enormen Datenmengen sprechen ? Es ist kaum noch überschaubar, zumal die Menge der Daten auch stetig ansteigt. Nimmt man nur die Daten, die im Internet sind, verdoppeln sich diese jährlich.. Dabei wird vergessen, dass Daten noch lange kein Wissen ausmachen, nur dann, wenn sie öffentlich sind, kann man sie studieren, und vielleicht wirklich etwas daraus lernen. Wie wir das tun sollen wird in letzter Zeit viel diskutiert, da die Daten, von vielen Seiten für unterschiedliche Zwecke gebraucht, und nicht selten missbraucht werden.
Seit Januar 2012 liegt der Vorschlag von EU-Justizministerin Reding vor, die Daten besser zu schützen, in dem sie zum Beispiel vorschlägt, das Verbraucher der Weiterverarbeitung ihrer Daten zuerst zustimmen sollten, ehe diese zu verschiedenen Zwecken weiter verwendet werden können.
Es erinnert an einige Service-Hotlines die seit neustem, noch bevor ein Mitarbeiter in der Leitung ist, sagen, dass einige Gespräche zu Trainingszwecken mitgehört werden. Dann wird man darauf hingewiesen, dass wenn man dies nicht wünsche,man es zu Beginn des Gespräches sagen sollte.
Schaut man auf den aktuellen Fall von Yahoo, einem Internetanbieter, der sich per Geschäftsbedingungen herausnimmt, Einsicht in die privaten Emails zu bekommen, denkt man, das hier schon der Gipfel der Aufhebung von Privatsphäre erreicht ist. (mehr …)

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Der Datenschutz, die Privatsphäre, Yahoo und die Mails der Anderen

Geschrieben am 9. Juli 2013

Mitte der 90er Jahre trat das Internet in unser Leben ein. In einem Fernsehbericht wurde damals darüber berichtet, der Nachteil des Internets läge darin, dass es eine geringe Nutzerfreundlichkeit aufweist. Es brauche einige Tage Eingewöhnungszeit und gute Englischkenntnisse um sich zurechtzufinden. Aus dieser Frühphase des Internets, 1995, stammen die aktuellen Datenschutzregelungen der EU. Aber die Welt ist heutzutage eine andere. Millionen von Internetnutzern stellen freizügig ihr Privatleben ins Netz. Und es gibt zahlreiche Firmen, die mit diesen privaten Daten viel Geld verdienen.
EU Kommissarin Viviane Reding will neue, zeitgemäße Verordnungen ins Spiel bringen. Zu diesem Thema, das als ihr “Herzensprojekt” gilt, diskutierte sie in Luxemburg mit Europas Justizministern. (mehr …)

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Die USA und das Leben der Anderen

Geschrieben am 26. Juni 2013

Der Geheimdienst NSA überwacht weltweit das Internet, auch hier bei uns, wie es seit letzter Woche bekannt ist.
Dies war ein Thema bei dem Besuch des amerikanischen Präsidenten in der letzten Woche in Berlin. Es gab einen Termin mit der Kanzlerin Angela Merkel, dieses Gespräch wurde vermutlich nicht abgehört, sonst hätten der Nachrichtendienst und unsere Sicherheitsbehörden wohl einen schlechten Job gemacht.

Die Hoffnung war bei diesem Gespräch, dass Frau Merkel den Amerikanischen Präsidenten darauf ansprechen würde, warum er mit einer befreundeten Nation so umgeht und diese Daten gesammelt und ausgewertet hat.
Bundesinnenminister Friedrich von der CDU sagte dazu bereits “das man das so mache unter Freunden“.
Er hat nur insofern recht, das Deutschland immer noch eine besondere Beziehung zu den Vereinigten Staaten hat. In Deutschland machen wir vergleichbares nicht. Obama sagt aber, dass das US-Spähprogramm Prism im Interesse beider Nationen sei, wir sind auf die Informationen der Amerikaner auch angewiesen , um Anschläge zu verhindern, zum Beispiel bei der Sauerlandgruppe. Die Frage ist nun ob wir darauf verzichten könnten? (mehr …)

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Uncle Sam und das Recht vergessen zu werden, Diskussionen um die EU – Datenschutzreform

Geschrieben am 29. Januar 2013

Das Recht vergessen zu werden, international bekannt unter „the right to be forgotten“,  sorgt für harte Worte seitens des amerikanischen Abgesandten, berichtet Heise Online am 28.01.2013. Amerikaner haben ein verfassungsmäßiges Recht auf Privatsphäre, nicht jedoch auf Datenschutz. Und wie in der amerikanische Politik verbreitet, wird mit Krieg gedroht, hier nur einem Handelskrieg, aber wie heise.de in dem Artikel ausführt, löst Datenschutz bei vielen Konzernen, und damit auch bei ihren Regierungen Panik aus. Aus amerikanischer Sicht ist es in der Tat bedrohlich, wenn man sich vorstellt es könnte jemand das Recht auf Datenlöschung bei der NSA einklagen wollen. Wer die Sicherheit eines Staates auf das Überwachen der Datenströme des Internets mit Algorithmen zu sichern sucht, fühlt sich von Recht des Einzelnen an seinen Daten bedroht. (mehr …)

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Die EU erkennt Neuseeland als „sicheres Drittland im Sinne des Datenschutz“ an

Geschrieben am 21. Januar 2013

Die EU-Kommission hat Neuseeland am Mittwoch, dem 19.12.2012, offiziell bescheinigt, dass die personenbezogene Daten europäischer Bürger dort angemessen geschützt sind. dadurch dass so Information leichter grenzüberschreitend übermittelt werden können, soll der bilaterale Handel gefördert werden. Davon könnten zum Beispiel Anbieter sozialer Netzwerke oder von Cloud-Computing-Diensten erheblich profitieren, weil sie nun Rechtssicherheit haben, dass die europäische Datenschutzvorgaben eingehalten werden. (mehr …)

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Facebook bleibt in der Kritik

Geschrieben am 29. Juni 2012

externer DatenschutzbeauftragterFacebook muss sich, wie es aussieht, weiterhin die heftige Kritik der Datenschützer gefallen lassen, denn jetzt verlangt Facebook auch die Freigabe unserer privaten Handynummern. Das Alles angeblich nur zur Förderung der eigenen Sicherheit. Facebook gibt zurzeit neue Sicherheitstipps heraus, die sich zum Beispiel auf die Erkennung von Scam beziehen, aber es soll auch Tipps zur Erstellung sicherer Passwörter geben. Zu alledem fordert Facebook die Angabe einer Handynummer von seinen Nutzern, die im Falle eines Hacks des/der Accounts eine Wiederherstellung erleichtern soll. Denn so können angeblich alle vorhandenen Passwörter gelöscht und daraufhin durch ein per SMS versendetes neues Passwort ersetzt werden.

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Das Vertrauen in Datenschutz lässt nach

Geschrieben am 25. Juni 2012

DatenschutzauditLaut einer Umfrage, die vom Unternehmen YouGov im Mai 2012 vorgenommen wurde, haben die deutschen immer weniger Vertrauen in die Unternehmen, welche Ihre Daten verarbeiten. Lediglich 39 Prozent der Befragten glaubten, dass die Unternehmen, die ihnen zur Verfügung stehenden persönlichen Daten, ausschließlich für den nach außen angegebene Zwecke verwenden. 32 Prozent gaben an, dass das Gefühl zu haben, dass die Unternehmen in der Vergangenheit die persönlichen Daten auch anderweitig ausgenutzt haben. 36 Prozent glauben, dass die Weitergabe von personenbezogenen Daten an Unternehmen grundsätzlich immer mit der Gefahr verbunden ist, dass die eigene Privatsphäre verletzt wird. (mehr …)

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Datenschützer wegen dem neuem Internetstandard IPv6 besorgt

Geschrieben am 13. Juni 2012

IT-SachverständigeDa das jetzt zur Verfügung stehende Adressspektrum bereits zur Neige geht, haben mehrere IT-Konzerne bereits begonnen den momentanen Internetstandard IPv4 zusätzlich mit dem neuen Standart IPv6 zu koppeln. Statt den vier Milliarden Zahlencodes, die die Geräte bei der Einwahl ins Netz benützen, stehen mit dem IPv6 Standart nun 340 Sextillionen Adressen zur Auswahl (340 mit 36 Nullen dahinter). (mehr …)

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Neue Regeln von Facebook treten in Kraft

Geschrieben am 13. Juni 2012

externe DatenschützerDie bislang nur geplanten Änderungen in den Nutzungs- und Datenschutz-Richtlinien von Facebook wurden sofort nach der Abstimmung bei Facebook umgesetzt. Diese Abstimmung ist an der hohen Beteiligungshürde schlicht gescheitert. Der Kommunikationschef von Facebook (Elliot Schrage) rechtfertigt diese Entscheidung zum Einen damit, dass die neuen Richtlinien für mehr Transparenz sorgen, zum Anderen damit, dass Facebook wohl positive Reaktionen von Regulierern und Datenschützern bekommen haben scheint. Diese Informationen hat Herr Elliot Schrage auf jeden Fall in seinem Blogeintrag veröffentlicht. (mehr …)

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