Der Albtraum aller Datenschützer

Geschrieben am 12. März 2013

Google entwickelt schon seit Jahren eine Brille, mit der man jederzeit auf das Internet zuzugreifen kann – auf den ersten „Blick“ eine sehr gute Idee, die viele Möglichkeiten bietet. Beispielsweise kann man so über eine Spracherkennung nicht nur Daten aus dem Internet abrufen, sondern diese auch direkt dort speichern. Ein typisches Beispiel hierfür wäre ein Bild oder Video von seiner Umgebung aufzunehmen und direkt Online bereitzustellen – dennoch haben Datenschützer bedenken.

Beispielsweise würde sich durch diese Technologie das schon jetzt weit verbreitete Problem, ungewollt auf einer Internetseite zu sein, weiter verschlimmern. Momentan besteht noch eine kleine Chance zu erkennen wenn man aufgenommen wird, mit der Google-Datenbrille nicht mehr. Es wäre beispielsweise durch eine einfache Gesichtserkennungssoftware möglich, jede beliebige Person zu identifizieren und direkt auf vorhandene Profile zuzugreifen – ein Alptraum für alle Datenschützer.

Aber das ist noch nicht alles. Auf Grund des technologischen Fortschrittes besteht die Möglichkeit immer kleinere Geräte zu bauen, so dass die Datenbrille von Google nur ein Vorgeschmack dessen ist was uns die Zukunft an technologischen Möglichkeiten bietet. Es gibt zum Beispiel ein schwedisches Unternehmen, welches Sponsoren für eine ansteckbare Mini-Kamera sucht, die alle 30 Sekunden automatisch ein Bild machen soll, um so dass Leben des Nutzern genau aufzuzeichnen.

Veröffentlicht unter Datenschutz