Ihre Datenspeicherung und die Folgen.

Geschrieben am 5. August 2013

Beim Thema Datenschutz, stellt sich bei den aktuellen Diskussionen vor allem die Frage, wer die Daten eigentlich nutzt, ob es Firmen sind oder Privatpersonen, die in die Privatsphäre von Verbrauchern eindringen, um deren Daten für ihre Zwecke zu nutzen. Vielen Verbrauchern ist es nicht verständlich, wie die Einsicht in private Daten passiert.
Es ist am besten nachvollziehbar, wenn man sich das Internet vorstellt als ein Netz, an dessen Knoten Daten zusammenfließen. Es gibt einen Knotenpunkt in Frankfurt, der von den USA aus aufrufbar ist. Wenn dort nun ein Punkt ist, der an unseren Daten interessiert ist, gibt es Einsicht in die Daten,die über den hiesigen Knotenpunkt gelaufen sind. Jeder Knoten, der Daten transportiert, kann diese auch preisgeben. Ob man als Verbraucher Internetseiten aufruft, oder Suchanfragen bei Google stellt, alles kann unbemerkt mitgelesen werden.
Diese Mitleser können Firmen, staatliche Stellen, aber auch Verbrecher sein. Hierbei stellt sich die Frage welches Interesse die drei Aufgezählten an den Daten haben, und warum es für sie von Interesse ist, die Daten auszuspionieren.
Wenn der Verbraucher Anfragen bei Suchmaschinen stellt, oder bestimmte Seiten aufruft, kann daraus ein Profil gemacht werden. Dieses Profil wird von Firmen verkauft oder vermietet. Damit bewegen sie sich nicht im außerrechtlichen Raum, denn alles was der Verbraucher ins Netz stellt, gilt als öffentlich und die Daten können verwendet werden. Der Datenhandel ist demnach nicht verboten.
Eine besondere Art der Datenspeicherung ist die so genannte “cloud”. Dort kann man jene Daten, die früher auf Disketten oder der Festplatte gespeichert wurden, nun im Netz unterbringen, bei Anbietern wie Google, Microsoft oder Dropbox. Das hat den Vorteil, dass man auf die Daten, sofern man mobiles Internet hat, jederzeit zugreifen kann.
Stiftung Warentest warnt vor jenen Anbietern der Datenspeicherung, da man davon ausgeht, dass dort nicht vernünftig mit den Daten umgegangen wird. Grundsätzlich ist es so, dass alles was ins Netz gestellt wird, als öffentlich gilt
Wenn man seine Daten bei amerikanischen Anbietern speichert, ist davon auszugehen, dass die Geheimdienste Zugriff haben. In Deutschland gibt es schärfere Regeln für den Schutz von Daten, da man aber nicht garantieren kann, dass nicht trotzdem zugegriffen wird, ist es ratsam, medizinische Daten, die Steuererklärung und Ähnliches zu verschlüsseln.
Bei den Daten, die man als Verbraucher ins Netz stellt, sollte man nur das einstellen, was man auch an ein schwarzes Brett heften würde.

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