Peter Schaar sieht die Facebook-Fahndung mit Skepsis

Geschrieben am 20. November 2012

Herr Peter Schaar äußert sich gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, dass „Soweit soziale Netzwerke für Fahndungszwecke genutzt werden sollen, muss die eigentliche Fahndung auf einem von der Polizei betriebenen Server bereitgehalten werden und Auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken dürften nur einschlägige Links verbreitet werden.“

Herr Schaar befürchtet auch, dass eine Fahndung auf Facebook zu falschen Verdächtigungen oder sogar zu Lynchaufrufen führen könnte. Daher möchte Herr Schaar, dass der Vorstoß des hessischen Justizministers Jörg-Uwe Hahn genau geprüft wird.

In den kommenden Monaten lassen die Justizminister der Länder prüfen, ob man in Zukunft auch auf Netzwerke wie Facebook zurückgreifen kann.

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